RIPPLE

Overview

 Ripple – Ein ambitioniertes Werk schmückt das Margraf-Gelände in Gambellara (Vicenza)

Margraf stellt sich immer neuen Herausforderungen und sieht in einem besonderen historischen Moment der Vollendung des neuen, zukunftsweisenden monumentalen Werks Ripple entgegen, das vom Designer Raffaello Galiotto entworfen wurde.
Es handelt sich um ein imposantes, 600 Quadratmeter umfassendes steinernes Propylon aus Fior di Pesco Carnico® Margraf – ein exklusiver Marmor aus dem weltweit einzigen Marmorbruch in Forni Avoltri (UD) im Besitz des Unternehmens aus dem Raum Vicenza – das die Wand des neuen Catering-Zentrums des Margraf-Areals in Gambellara (VI) schmückt.
Nach der Einweihung des Arcolitico – ein im Jahr 2018 errichteter, 14,5 m hoher monumentaler Bogen – hat das Unternehmen dieses zweite ambitionierte Werk in Auftrag gegeben, das sich auf der gegenüberliegenden Seite als monumentaler Eingang zum Margraf-Gelände – in der Art eines griechischen Propylons – an der Zufahrt zum neuen Logistikzentrum befindet.
Ripple verdeutlicht Margrafs hohes technisches und technologisches Know-how in der Marmorbearbeitung mit modellierendem Schneideverfahren für die Herstellung von dreidimensionalen Wandverkleidungen für architektonische Fassaden.
Das innovative Werk ist als eine Art Manifest zu begreifen, das die dreidimensionale Natur des Steins in der Architektur durch ein innovatives Schneideverfahren mit Modellierdraht wieder in den Fokus rückt. Dieses Trennverfahren teilt den Marmorblock im Gegensatz zum traditionellen Verfahren, bei dem überschüssiges Material weggebrochen wird, mit chirurgischer Genauigkeit in Teile, die dann lückenlos neu zusammengesetzt werden, um eine neue, modellierte und geschwungene Form entstehen zu lassen.
Die komplexe Planung, die mit Hilfe parametrischer Software durchgeführt wird, ermöglicht eine Optimierung in Bezug auf das Material, die Schnitte und die Bearbeitungszeiten, sodass nach und nach alle erforderlichen steinernen Elemente, wie die einzelnen Blütenblätter beim Entblättern einer Rosenknospe, hergestellt werden, um sie dann zu einer Verkleidung der architektonischen Wand zusammenzusetzen.
Technisch gesehen besteht die wellenförmige Fassadenverkleidung aus 350 Elementen, die in 35 vertikale Reihen mit jeweils 10 verschiedenen Elementen unterteilt sind. Hinzu kommen die geschwungenen Elemente an den Seiten der Wand und weitere 300 flache Fliesen an der Innenseite. Die Wand mit einer Gesamtfläche von 600 m² ist also vollständig mit Marmor verkleidet.
Die Falten an der Außenseite kräuseln sich zur Mitte hin, um am Rand wieder abzuflachen, wobei eine Dreidimensionalität von 70 cm erreicht wird: 35 cm konvex (gerade Reihen) und 35 cm konkav (ungerade Reihen). Jede Reihe besteht aus 10 Elementen und wird durch ein fortlaufendes, formgebendes Schneideverfahren mit Diamantdraht aus dem gleichen Marmorblock hergestellt. Der Marmorabfall ist daher minimal und ergibt sich aus der Formgebung des einzelnen Blocks, während die fortlaufenden Schnitte die gleichzeitige Bearbeitung der Außen- und Innenseite jedes Elements ermöglichen.
Die 10 Elemente jeder vertikalen Reihe, die aus einem einzigen Block hergestellt werden, zeichnen sich durch eine besondere und einzigartige Äderung und Färbung aus und bilden, vertikal wieder zusammengesetzt, eine interessante, progressive Oberflächenstruktur.
Zur komplexen Zusammensetzung kommen noch die Schwierigkeiten bei der Abstimmung der Dicken hinzu, die nicht zu stark variieren dürfen. Folglich ist die dreidimensionale Form der Falten kein Zufall, sondern das Ergebnis einer langwierigen Harmonisierung von optimalem ästhetischem Effekt, minimalem Abfall, Konstanz der Dicke, Anforderungen der mechanischen Befestigung an der Metallstruktur und den Schwierigkeiten beim Schneiden durch die Leistungsgrenzen der Maschine.
Die Wand ist außerdem mit einer Öffnung versehen, die in ihrer Neigung den Falten folgt und durch die Wand hindurch den Zugang zu den Räumlichkeiten des Gebäudes ermöglicht.

„Dieses Projekt“, so der Designer Raffaello Galiotto, „ist so interessant, weil es innovativ und zugleich zutiefst klassisch ist. Es ist Ausdruck und Synthese einiger Konzepte, die ich in der Vergangenheit durch verschiedene experimentelle Arbeiten mit Marmor entwickelt habe: die Reduzierung von Abfall durch Trennung statt Entfernung, computergestütztes Design und CNC-Techniken. In diesem Rahmen wurde es am Computer konzipiert und entworfen und eine numerische Regel, eine Ordnung, eine proportionale Logik zugrunde gelegt, wodurch es paradoxerweise vielleicht Palladio näher ist als Frank Gehry. Glücklicherweise verfügen wir heute über viel leistungsfähigere Berechnungstools als früher, die es uns ermöglichen, herkömmliche Vorgehensweisen und Methoden hinter uns zu lassen, ohne die Ideale zu verraten, die Schönheit und Proportionalität als erhabenen Zweck des Ganzen anstreben.“

Das Margraf-Areal entwickelt sich so zu einer regelrechten „City“, die für exklusives „Made in Italy“ steht und sich in einer strategischen Position an der Autobahn A4 befindet, zwischen Mailand und Venedig, an der Ausfahrt Montebello.

WO WIR SIND

INVIACI UN MESSAGGIO / Send a Message

I have read and accept the Privacy Policy for the processing of my personal data (* required)

Standort

Margraf Headquarters
36072 Chiampo (VI) ITALY – Via Marmi, 3

Area Margraf – Logistics Hub
36053 Gambellara (VI) ITALY – Via Torri di Confine

See all plants

+39 0444 475 900

+39 0444 475 947

info@margraf.it

Folgen Sie uns